Der Fussballsport ist durch ein ganz spezielles Belastungsmuster gekennzeichnet: schnelle Richtungswechsel, Sprints und Abstoppbewegungen. Eine Einlage muss dieser Bewegung natürlich Rechnung tragen. Da der Fussballschuh sehr eng ist, muss eine Fussballeinlage flach aufgebaut sein und darf den Fuss nur vorsichtig korrigieren, weil ansonsten die Stabilität im Schuh verloren geht und das Verletzungsrisiko steigt. Seit neuestem bieten wir für den Fußball auch neu entwickelte Proprio-Aktiv-Einlagen an, die nachweislich die Muskelgruppen aktivieren, welche die Sprunggelenke der Füße stabiliseren. Dadurch kann einem Umknicken vorgebeugt werden.

Wir bieten dem Fußballer zwei Einlagenkonzepte an, die auf die individuelle Fußform, ein mögliches Beschwerdebild und das Abrollverhalten angepasst werden.

1. Unser stützendes Fußballeinlagen-Konzept unterstützt den Knick- oder Senkfuß durch elastische Weichschäume oder einen extrem flachen, aber elastischen Carbon-Kern. Damit ist auch in engeren Fußballschuhen eine Korrekturmöglichkeit gegeben.

Die Carbon-Fußballeinlage (Abbildung oben) ist mit einem speziellen antibakteriellen Bezugsmaterial versehen. Sie passt hervorragend in enge Fußballschuhe, ist aber auch etwas härter als Weichschaum-Einlagen. So kann sich jeder Sportler das für ihn passende System aussuchen.

In Saarbrücken ist nun die erste ambulante Gehschule für Menschen mit Beinamputationen eröffnet worden. Im Rehazentrum Saar in der Berliner Promenade lernen Patienten nach erfolgter Beinamputation, wieder mit Hilfe von Prothesen zu laufen. Zur Eröffnung würdigte Gesundheitsminister Andreas Storm die Einrichtung als „wichtigen Beitrag zur Inklusion“.  Die Gehschule mit ihren Gehbarren und Rampe leiste für Betroffene künftig eine „schnellere Hilfe zurück ins Leben“, so Ilona-Maria Kerber, Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft für Menschen mit Arm- und Beinamputationen (ampuLAG-Saar). Sie ist eine der Initiatoren der Gehschule, gemeinsam mit dem Rehazentrum Saar.

Unsere Einlagen werden stets mit hochwertigen Deckbezügen gefertigt. Für sportlich aktive Menschen haben wir neue Bezugsstoffe anfertigen lassen, die nicht nur antibakteriell wirken und waschbar sind, sondern auch noch gut aussehen. Ob Sie auf Wolken gehen möchten, auf der grünen Wiese oder auf Sand: Sie haben die freie Wahl! Und wer geschmeidig wie ein Gepard gehen will, findet auch dafür einen passenden Bezug. Sprechen Sie unsere Mitarbeiterinnen einfach darauf an.

Uwe Kröger in Hairspray (c) Lioba Schoeneck

Mit großem Erfolg ist das Musical „Hairspray“ im Merziger Zeltpalast gestartet. Die Presse überschlägt sich mit Lob für das vielfach preisgekrönte und von Andreas Gergen in Szene gesetzte Musical. Aber wie verwandelt man Deutschlands Musical-Star Uwe Kröger in die mollige Edna Turnblad (siehe Foto links)? Traditionsgemäß wird die beleibte und couragierte Mutter nämlich von einem Mann gespielt. Kostümbilderin Ulli Kremer hat sich hier mächtig ins Zeug gelegt – und die Mitarbeiterinnen von Zender Orthopädie haben sie dabei unterstützt. Damit der „Fat-Suite“, also die künstliche Wabbelmasse, die Uwe Kröger eine ganz neue Körperfülle verleiht, auch einigermaßen angenehm zu tragen ist, hat das Zender-Team

Die Bild-Sport bezeichnet ihn nun als den „Maskenmann“: Manuel Stiefler (23), Mittelfeldspieler beim 1. FCS, hatte sich beim Spiel gegen Heidenheim nach einem Zusammenprall das Nasenbein gebrochen. Nun hat er seinen Vertrag beim Drittligisten verlängert. Um seine Leistungsfähigkeit nach der Verletzung wieder herzustellen, hat ihn Zender-Orthopädietechniker-Meister Ortwin Hense mit einer speziell angefertigten Gesichtsmaske versorgt.

Im Jahre 1988 im Saarbrücker Zoo: bei Elefant Manjula entzündete sich ein Zehennagel und wurde tierärztlich behandelt. Zum Schutz vor Verschmutzung musste das Tier allerdings danach vier Wochen lang einen speziellen “orthopädischen Maßschuh” tragen. Kein einfaches Unterfangen bei einem mehrere Tonnen schweren Dickhäuter. Mit starken Riemen wurde der Schutzschuh am Elefantenfuß festgezurrt, ähnlich wie ein Gürtel.

Aber Tierpfleger und Orthopädieschuhmacher hatten die Intelligenz und „Rüsselfertigkeit“ von Manjula unterschätzt.

Rasen- und Kunstrasenplätze verfügen über spezielle mechanische Eigenschaften. Nach internationalen Studien treten beim Spiel auf Kunstrasenplätzen Verletzungen des Sprunggelenkes überdurchschnittlich häufig auf. Die Ursache liegt unter anderem darin, dass die Muskulatur, die die Sprunggelenke stabilsiert, weniger gut arbeitet. Auch die starke Dämpfung des Rasenplatzes führt dazu, dass die Muskeln des Sportlers verspätet und zu schwach reagieren. Als Folge davon wird das Sprunggelenk weniger gut stabilisiert; es kommt häufiger zum Umknicken und zu Verletzungen der Bänder und Sehnen der Sprunggelenke.

Erhöhungen des Fußballschuhes – eine handwerkliche Herausforderung
Beinlängendifferenzen können in der Wachstumsphase des Jugendsportlers entstehen, aber auch die Folge eines Unfalls sein. Durch Einlagen oder Schuherhöhungen versucht die Orthopädieschuhtechnik, das kurze Bein künstlich zu verlängern. Dies ist deshalb wichtig, weil nur bei gerade stehendem Becken die Hüftgelenke und die Wirbelsäule gleichmäßig belastet werden können. Bei Beckenschiefstellungen kann es zu Beckenverwringungen kommen, die im Fußball leicht zu Adduktorenschmerzen führen können (weitere Infos hier).

Einlagen sind einfache aber äußerst wirkungsvolle Hilfsmittel, um Störungen des Bewegungsablaufs auszugleichen und fehlbelastete Bereiche des Fußes zu entlasten. Sie werden nach neuesten biomechanischen Erkenntnissen gefertigt und wirken positiv auch auf Knie- und Hüftgelenke und die Körperstatik. Nach wie vor werden alle unsere Einlagen aufwändig von Hand angefertigt – Einlagen sind bei uns Meisterarbeit!

Je nach Bedarf werden unsere Einlagen aus Kork-Leder oder aus einem Weichschaummaterial angefertigt. Auf Wunsch, und abhängig von Ihren Beschwerden, können Einlagen auch in kurzer Form oder extradünn angefertigt werden, so dass sie in die meisten Schuhe passen. Welcher Einlagentyp für Sie optimal ist, können Ihnen unsere Mitarbeiterinnen in den Filialen sagen.

Nach wie vor fertigen wir alle Einlagen von Hand an und passen diese individuell an Ihren Fuß und Ihr Beschwerdebild an. Fertigeinlagen aus der Schublade werden Sie bei uns nicht finden.