Erhöhungen des Fußballschuhes – eine handwerkliche Herausforderung
Beinlängendifferenzen können in der Wachstumsphase des Jugendsportlers entstehen, aber auch die Folge eines Unfalls sein. Durch Einlagen oder Schuherhöhungen versucht die Orthopädieschuhtechnik, das kurze Bein künstlich zu verlängern. Dies ist deshalb wichtig, weil nur bei gerade stehendem Becken die Hüftgelenke und die Wirbelsäule gleichmäßig belastet werden können. Bei Beckenschiefstellungen kann es zu Beckenverwringungen kommen, die im Fußball leicht zu Adduktorenschmerzen führen können (weitere Infos hier).

Kompressionsstrümpfe verbindet man meistens mit älteren oder venenschwachen Patienten. Seit einiger Zeit halten sie aber zunehmend Einzug in den Sportbereich – mit Erfolg!

Beim Sport hat das Herz Schwerstarbeit zu verrichten. Durch die Kontraktion des Herzmuskels, die wir als Herzschlag spüren, wird das Blut in die Körperarterien gepresst und in die entlegendsten Bereiche des Körpers transportiert. Dabei versorgt es das Gewebe mit Sauerstoff und Nährstoffen und transportiert Abfallprodukte heraus. Auch die Muskulatur ist auf eine gute Sauerstoffversorgung angewiesen. Wenn wir merken, dass beim Training ein Muskel „zu geht“, dann konnten nicht schnell genug Sauerstoff und Energiestoffe in den Muskel hineintransportiert werden. Es bildet sich Milchsäure (Laktat) im Muskel, das die Blutgefäße verengt und zu einer lokalen Übersäuerung führt. Die Leistungsfähigkeit sinkt, die Gefahr von Muskelkrämpfen steigt.

Die Betreuung von Sportlern ist ein wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit. Die Versorgung von Sportlern mit ihren ungleich höheren Belastungen ist nicht immer einfach, aber ein Bereich, in dem die Orthopädietechnik vorbeugend einen wichtigen Beitrag leisten kann.

Um auf dem neuesten Stand der Sportwissenschaft zu bleiben, arbeiten wir ständig mit Wissenschaftlern, Ärzten und Spitzensportlern zusammen. Mit dem Olympiastützpunkt Rheinland-Pfalz / Saarland gibt es einen Kooperationsvertrag Dazu haben wir High-End-Meßsysteme (geeichte Druckmessplatten, Funkdruckmeßsysteme, High-Speed-Kameras) im Einsatz.

Boris Henry ist sicher einer der saarländischen Top-Athleten. Seit Jahren überzeugt er mit konstant hoher Leistung. Das Spitzentalent wird seit Jahren von Zender mit Einlagen und Bandagen versorgt. Hin und wieder trifft man ihn in unserer orthopädieschuhtechnischen Werkstatt, wo er auch schon mal selbst Hand anlegt.

Mit unserem Biomechanik-Check wollen wir einen Beitrag leisten, Fehlbewegungen und –belastungen zu erfassen. Für viele Sportarten (Laufen, Walken, Skaten, Radfahren, Fußball) haben wir spezielle Sporteinlagen entwickelt, die exklusiv bei uns im Hause gefertigt werden.

Viele Sportvereine und Verbände profitieren von der engen Kooperation mit uns. Der Luxemburger Fussballverband FLF lässt zum Beispiel regelmäßig nicht nur die Profis, sondern auch speziell die Jugendmannschaften von unserem Biomechanik-Team durchchecken.

Matthias Kahle ist sicher einer der beeindruckendsten Motorsportler Deutschlands und zur Zeit mit seinem Porsche 911 GT3 sportlich obenauf. Seit einigen Jahren ist der Rallye-Meister regelmäßiger Gast im Biomechanik-Labor der Firma Zender.

Die Saarbrücker Orthopädietechniker genießen einen so guten Ruf in Deutschland, dass Profi-Sportler weite Wege zurücklegen, um hier optimal betreut zu werden. Nach Ganganalyse und Rückenvermessung wurde Matthias Kahle von Paul-Peter Zender mit speziellen Sportler-Einlagen ausgestattet.

Die Belastungen im Sport sind um ein Vielfaches höher als beim Gehen. Die Zender-Sporteinlagen werden individuell an die Fußform und das Beschwerdebild des Sportlers angepasst. Die Einlagen bestehen, je nach Notwendigkeit, aus einer Vielzahl an Elementen:

– Schalenform im Fersenbereich
– Pronations- oder Supinationsstütze
– Elastische Stütze des Fußlängsgewölbes
– Quergewölbepelotte
– Vorfuss- und Rückfusspolster

Durch das Konstruktionsprinzip der Einlage soll die natürliche Federwirkung des Fusses erhalten bzw. wieder hergestellt werden.

Unsere patentierten Laufsporteinlagen bestehen aus elastischem Weichschaummaterial, das die natürliche Dämpfungswirkung des Fusses unterstützt bzw. wiederherstellt. Eingearbeitete Polster und Pelotten verteilen die beim Laufen auftretenden Druckkräfte um, so dass eine optimale biomechanische Belastung erzielt wird. Da beim Joggen das bis zu dreifache Körpergewicht auf den Fuss wirken kann, wird besonderen Wert auf eine gute Dämpfungseigenschaft gelegt. Im Optimalfall gibt der Kunde seine Sportschuhe für ein paar Tage in unsere Werkstatt. Dann können wir garantieren, dass die Laufsporteinlage auch optimal in den Schuh eingepasst wird.

Der Bruch des Nasenbeins kommt im Fussball immer mal wieder vor, vor allem bei Kopfballsituationen. Natürlich ist nach einer orthopädisch-chirurgischen Versorgung erstmal Ruhe und Genesung wichtig. Um das frisch verheilte Nasenbein zu schützen, sind spezielle Schutzmasken geeignet. Solche Nasenmasken fertigen die Meister von Zender-Orthopädie in Handarbeit an. Dazu wird ein Abdruck der Nasen- und Wangenpartie des Spielers gemacht. Anschließend wird die Maske aus speziellen Materialien passgenau angefertigt. Mit diesen Masken haben wir eine Vielzahl an Fußballern und Handballern in allen Ligen, bis hin zu Bundesligaspielern erfolgreich versorgt.

Ansprechpartner für diese Versorgung sind:
Saarbrücken: OT-Meister Ortwin Hense, Tel. 0681-90686-21
Merzig: OT-Meister Mathias Becker, Tel. 06861-826 55 66

Gold im Speerwurf holte Matthias de Zordo am 3. September 2011 bei der Leichtathletik-WM im südkoreanischen Daegu. Der 23-jährige Leichtathlet von SV Saar 05 wurde von Bundestrainer Boris Henry erfolgreich gecoacht. Mit 86,27 Metern im ersten Versuch setzte sich de Zordo mit fast eineinhalb Metern Vorsprung gegen den amtierenden Weltmeister Thorkildsen durch.

Was viele nicht wissen: den WM-Titel holte de Zordo mit einem ganz speziellen Schuhumbau von Zender Orthopädie und einem handgefertigten Stabilisationsgürtel für die Lendenwirbelsäule von Zender (Foto links). Das Werkstatt-Team um Innungsmeister Paul Peter Zender hatte dazu nach genauer Analyse der biomechanischen Problemstellung einen Schuhumbau konzipiert, der beim Abwurf eine optimale Bewegungsführung und Kraftübertragung garantierte.

Das Saarland ist zu Recht stolz auf das Weltmeister-Gold von de Zordo, was sicher die bisherige Krönung eines langen, harten, aber letzlich erfolgreichen Trainings durch Boris Henry war. Wir freuen uns auf weitere sportliche Höchstleistungen, drücken die Daumen für Olymia 2012 und tragen gerne mit optimalen orthopädietechnischen Versorgungen dazu bei!

Weitere Informationen zu dem sympathischen Weltmeister finden Sie >>hier<<.

Fotos: (c) Saarländischer Rundfunk